
„Der informierte Patient
wird besser behandelt.“
(Weil er mitmacht, die Therapie besser versteht und annimmt – mehr gesehen wird.)
Plötzlich steht sie im Raum, die Diagnose.
„Sie haben Krebs“,
sagt deine Ärztin oder dein Arzt.
Es fühlt sich an, als wärst du mit voller Wucht gegen eine gläserne Wand gelaufen.
Dir ist schwindelig vor Angst.
Alles dreht sich.
Was jetzt hilft, sind gute Informationen.
So ging es mir, Nella Rausch, am Anfang auch. „Wo ist der Infoschalter, der mir die wichtigsten nächsten Schritte erklärt? Was kann ich jetzt tun?“ Das waren meine ersten Fragen.
Meine Diagnose Ende 2015: Non-Hodgkin-Lymphom, 4. Stadium. Davon hatte ich noch nie gehört. Umso wichtiger war es für mich, mich darüber zu informieren. Aber auch nicht in Panik zu verfallen.
Denn das – das spürte ich schnell – stand mir für meine Einordnung und mein Verständnis, um gute Entscheidungen zu treffen, maximal im Weg. Kurz nach dem Schock kam der Entschluss: Ich gebe nicht auf. Niemals.
> Die ganze Geschichte kannst du hier nachlesen.
Damit du besser durch die anstehenden Herausforderungen kommst, habe ich dir hier meine Erfahrungen und Tipps zusammengestellt und in DREI PHASEN gegliedert. Die machen wir nämlich alle durch.
> Scrolle etwas weiter runter, dort findest du die drei Rubriken.
Für die beiden ersten Phasen habe ich darüber auch meinen 1. Ratgeber geschrieben: „Warum sagt mir das denn niemand? Was Du nach einer Krebsdiagnose alles wissen musst.“
Und für die „verflixte dritte Phase“ mein Erfahrungs- und Strategiebuch:
FLIEGEN MIT VERKLEBTEN FEDERN. Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest.
Das ist ganz frisch am 4. Februar 2026 – am Weltkrebstag – erscheinen.
NEU: Fliegen mit verklebten Federn.
Wie Du nach der Krebstherapie Dein Leben neu entfaltest. (4.2.2026)

Warum sagt mir das denn niemand?
Was Du nach einer Krebsdiagnose alles wissen musst. (2022)

Meine Blogbeiträge zu den drei Phasen:
Kurzfassung der drei Phasen:
- Die Verarbeitung der Diagnose und das Treffen der Therapieentscheidung.
- Die Therapie als solche mit ihren verschiedenen Zyklen, individualisierten Behandlungsschemata und Formalien.
- Die Zeit nach der Therapie – das ist die, von der die wenigsten Genaueres wissen, geschweige denn davon berichten.
Jede einzelne hat ihre Tücken. Denke dran: Der informierte Patient wird besser behandelt.

Die erste Phase …
… ist deshalb so heftig, weil im gefühlten Minutentakt eine schlechte Nachricht nach der anderen auf dich niederprasselt. Das Tempo der Erkenntnisse ist so viel schneller, als der Verstand erfassen kann. Ein Tag fühlt sich an wie eine Woche deines Lebens.
Da gibt es so einiges, was neben dem Verarbeiten der Diagnose und der Entscheidung für die richtige Therapie auf dich zukommt. Nur leider gibt es keinen netten Menschen am Infodesk, der dich darauf vorbereitet und eine Mappe mit Unterlagen für dich bereithält.
Meine Beitragsempfehlungen für den Einstieg in diese Phase:
- Jetzt wird es stationär – Einige Tipps fürs Krankenhaus
- „Noch so ein Spruch und ich vergesse meine gute Erziehung“
- Die Chemo kommt, die Haare gehen.
>>> und viele mehr …

Die zweite Phase …
… ist gespickt mit neuen Abläufen entweder in der Praxis / Ambulanz oder auf der Station. Dazu gehört auch der Umgang mit den Bettnachbarn. Es geht um die Verträglichkeit der Therapie. Die Abstände zwischen Erholung und nächstem Zyklus sind oft kurz. Haarausfall, Stimmungsschwankungen, Übelkeit, Fatigue, Ängste, Depression, Polyneuropathien oder das „Chemobrain“ sind nur einige der Nebenwirkungen, die bei fast allen Patienten auftreten.
Da lernt jeder schnell: Wenn der Körper nicht will, geht gar nichts, er ist der Boss.
Meine Beitragsempfehlungen für den Einstieg in diese Phase:
- „Ich bin kein Fan von ‚Big Data‘, sondern von Big Information.“
- „Serafina“ – Oder die süße Seite einer Stationsdiva
- Verreisen mit Krebs: Was muss ich beachten?
>>> und viele mehr …

Die dritte Phase …
… und die Erkenntnis: Nichts ist so, wie es einmal war. Das kann gut sein, aber auch belastend. Das Schlimme ist, es gibt so viele Erwartungen, die auf dich einprasseln. Da sind die von den anderen, aber auch deine eigenen.
„Jetzt ist doch alles wieder gut.“ Ist ein Satz, den ich so ähnlich häufig gehört habe. Es ist nicht alles wieder gut! Es ist alles anders.
Du hast aber gar keinen Plan und dazu ist noch der gewohnte und schützende Rahmen der Therapie futsch. Ich hatte genau in dieser Zeit eine längere depressive Episode und viele Ängste.
Das Gute an dieser Phase ist, wenn du die Veränderung akzeptiert hast, du Gestaltungsmöglichkeiten hast, die du vorher nicht kanntest. Merike: Es gibt ein Davor und ein Danach.
Meine Beitragsempfehlungen für den Einstieg in diese Phase:
- Therapiefreiheit hat ihren Preis – Die verflixte dritte Phase, über die niemand spricht
- Frau Nella sucht das Glück
- Was von der Beziehung übrig bleibt
>>> und viele mehr …

Außerdem im Zellenkarussell:
Mein Podcast
„Nellas Neuaufnahme –
Warum sich Patienten und Ärzte besser verstehen sollten.“
Gespräche, Kommentare und Interviews
übers Hinfallen und (wieder) Aufstehen.
Alle Folgen findest Du HIER oder überall dort, wo es Podcasts gibt. Hör mal rein.
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